Erfolgreiche Konferenz zum Thema „Grenzüberschreitender Arbeitsmark"

laumannschirmbeck.jpgAuf der Konferenz „Grenzüberschreitender Arbeitsmarkt" in Gronau, die gemeinsame mit den CDU-Bezirksverbänden Münsterland und Osnabrück-Emsland sowie mit der niederländischen Schwesterpartei CDA durchgeführt wurde, diskutierte man über die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des Arbeitsmarktes in Deutschland und den Niederlanden.
Die Forderung nach einem raschen Bürokratieabbau und der Entzerrung der Zuständigkeiten für eine steigende Effizienz wurde von allen Teilnehmenden dargelegt.
Der Bundestagsabgeordnete Karl Josef Laumann, der Sozialminister im Kabinett Rüttgers werden soll, kritisierte scharf die derzeitige Arbeitsmarktpolitik in Deutschland. So würden Beschäftigungszuschüsse von Unternehmen gerne angenommen – ohne dass dabei jedoch auch nur ein Arbeitsplatz mehr geschaffen werde. „Milliarden sind auf diese Weise verbrannt und die Probleme nicht gelöst worden." Nur für junge Leute und Menschen mit Behinderungen müssten auch weiterhin staatliche Angebote gemacht werden.
Der Niederländer Bert Dijkhuizen hatte zwar den Eindruck, dass Deutschland den Niederlanden in vielen Bereichen um 20 Jahre hinterher hinke, das Arbeitsethos der Deutschen jedoch sei viel größer. Und für den niederländischen Parlamentarier Bart van Winsen stelle die Grenzregion schon längst einen gemeinsamen Arbeitsmarkt dar.
Grenzüberschreitende Impulse erhofft man sich von der zur „Wissensregion Twente". Im Umfeld der Universität Twente seien innovative Kleinunternehmen entstanden, auf die 99 Prozent des Wachstums zurückzuführen seien, so Dijkhuizen.
Weiter Teilnehmer der Diskussionsrunde waren unter anderem der Fraktionsvorsitzende des Kreistages des Landkreises Osnabrück Georg Schirmbeck MdB und Sonja Gartemann, Kreisrätin für Soziales in Osnabrück.
Schirmbeck wies darauf hin, dass der Landkreis Osnabrück mit einem Bevölkerungswachstum von 35.000 Menschen in den letzten 10 Jahren auch zusätzliche Probleme im Arbeitsmarktbereich hatte. Doch durch das Osnabrücker Model der kommunalen Arbeitsvermittlungen habe man eine gute Vermittlungsquote erzielt.
Für die Zukunft war man sich einig: Ohne Wachstum könne kein Arbeitsmarkproblem wirklich gelöst werden. Die CDU setze deshalb auf Wachstum und werde dafür die Rahmenbedingungen mit Steuer-, Sozial- und Verwaltungsreformen in einer neuen Regierung schaffen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.