CDU-Bezirksvorsitzender Dr. Hamacher: "Die Grafschaft darf nicht in die Isolation geraten"

Schüttdorf: Aus Sicht des Bezirksvorsitzenden der CDU Osnabrück-Emsland würde eine Wahl des SPD-Mitgliedes Brüggemann die Grafschaft in die Isolation führen: "Ein Landkreis, dessen Landrat als Mitglied der SPD in der eigenen Partei sowohl gegen die Pläne der SPD-Landespartei als auch gegen die SPD geführte Bundesregierung kämpfen muss, steht zwangsläufig isoliert da und das kann nicht zum Wohle der Grafschaft sein," erklärte Dr. Hamacher. 
Auf seiner letzten Sitzung in Schüttdorf hat der Bezirksvorstand der CDU Osnabrück-Emsland eine Erklärung zur Entwicklung der Region verabschiedet. Im Mittelpunkt steht dabei die Aufgabe, die wirtschaftliche Dynamik der gesamten Region Osnabrück-Grafschaft Bentheim-Emsland weiter zu verbessern. Dazu ist es nach Meinung des CDU Bezirksvorstandes notwendig, dass die Landkreise eigenständig bleiben und daher werden die Vorstellungen der SPD, die auf eine Auflösung der Landkreise hinauslaufen, strikt abgelehnt. "Wir dürfen die Einsatzbereitschaft, die sich aus der Verbundenheit mit einem gewachsenen Landkreis ergeben, nicht leichtfertig aufs Spiel setzen," erklärte dazu der Landtagsabgeordnete Friedrich Kethorn.

Gleichzeitig ist es nach Meinung der CDU notwendig, dass die Zusam-menarbeit zwischen den Kreisen verstärkt wird, um die Kräfte der Region zu bündeln. Damit kann nach Meinung der CDU die gesamte Region noch deutlicher als Wachstumsregion in Niedersachsen positioniert werden. Das Projekt A 31 habe gezeigt, welche Schlagkraft sich aus solch einer Zusammenarbeit entwickeln lasse. Dies sei auch ein Weg um die Früchte der Verwaltungsreform in Form schlanker und effizienter Verwaltungen zu ernten. Verlagerung von Aufgaben auf die Kommunen dürfe nicht einfach Stellenverschiebung bedeuten. Damit sei nur wenig gewon-nen.

Osnabrück-Grafschaft Bentheim-Emsland sei eine Region mit besonders vielen jungen Menschen. Dafür müsse die gegenwärtig sehr erfolgreiche Bildungspolitik der CDU geführten Landesregierung fortgesetzt werden, die vor allem dem ländlichen Raum nütze. Gleichzeitig müsse man sich gegen die Zerstörung der kommunalen Finanzgrundlagen durch die rotgrüne Bundesregierung wehren. Wenn beides gelinge, dann ergeben sich daraus für die Zukunftsperspektiven der gesamten Region enorme Entwicklungschancen.

Für die Grafschaft sei wichtig, dass sie nicht nur verwaltet, sondern auch politisch geführt werde. Aus seiner Tätigkeit als Landtagsabgeordneter bringe Friedrich Kethorn alles mit, was notwendig sei für die erfolgreiche Durchsetzung Grafschafter Interessen in Hannover und auch in Berlin. Insofern sei seine Kandi-datur ein Glücksfall für die Grafschaft, erklärten übereinstimmend der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Heinz Rolfes und der Vorsitzende der Landesgruppe der niedersächsischen CDU-Abgeordneten Dr. Hermann Kues.

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